[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

Jusos Main-Tauber.

Zitate :

Viele Menschen sind nur deshalb einsam, weil sie Dämme bauen statt Brücken.
[Maurice Chevalier (1888-1872), französischer Chansonnier und Filmschauspieler]

Counter :

Besucher:9787
Heute:12
Online:3

Steuer gegen Armut. Eine gute Idee? :

 

Jusos Bildungsgipfel, vom 37.07.2010 bis 01.08.2010 in Klarsruhe :

Kreisverband


In den frühen Morgenstunden des 31.07.2010 machte sich eine Abordnung von 2 Mann, (Steve Schmidt und Jonas Köhnert) der Jusos Main Tauber sich auf den Weg nach Klarsruhe , um sich bei dem Juso Bildungsgipfel, der Jusos Baden-Württemberg mit Ihren Ideen zu beteiligen. Nach einem gemeinsamen Frühstück in Sinsheim mit Jana Ihrig (Stv. Kreisvorsitzende vom Rhein-Neckar Kreis), welche uns auf dem weiteren Weg begleitete. So trafen wir überraschend früh in Karlsruhe ein.

Dort ging es auch gleich mit der Einleitung und Vorstellung des Programm und der Workshops los. Durch das anstehende Programm führten uns Kathrin Röwer, Fabian Rothfuss (Stv. Landesvorsitzende) und Klaus Eckert (Juso Landesbüro). Angeboten wurden Workshops in den Bereichen Frühkindliche Bildung, Schule, Ausbildung und Studium. Die Jusos Main-Tauber beteiligten sich am Workshop Ausbildung. Hierbei ging es darum, wie wir uns eine perfekte Ausbildung vorstellen. Unser Ergebnis hielten wir auf einer Kollage aus Bildern, Sprüchen aus der Zeitung und geschriebenen Texten fest. Während der Mittagspause, hatten wir Zeit mit Claus Schmiedl (Fraktionsvorsitzender SPD Landtagsfraktion BW) zu diskutieren. Er stellte ein Zukunftskonzept einer Gemeinschaftsschule dar, welches erst einmal einen Zusammenschluss von Haupt - und Realschulen fordert und ein gemeinsames längeres Lernen beinhaltet. Auch die Jusos Main Tauber beteiligten sich an der Diskussion. So fragte Jonas Köhnert nach ob die 2 jährigen Berufsfachschulen weiter bestehen bleiben oder abgeschafft werden. Schmiedel erklärte hierzu, dass diese Schulform, Schülern ermöglichen soll trotzdem einen mittleren Bildungsabschluss zu erreichen. Im zweiten Teil des Workshops ging es um die heutige Situation der Ausbildung. So diskutierten wir wie die Krise sich auf die Zahl der Ausbildungsplätze niederschlägt.
Am Ende wurden die ausgearbeiteten Werke der Gesamtgruppe präsentiert. Hier bei sorgten die Jusos Main Tauber für etwas Stimmung vor allem die Forderung für mehr Urlaub für Azubis fand großen Beifallen.

- Besser Ausbildung für Berufsschullehrer
- Bessere Ausbildungswerkstätten an den Schulen
- Einrichtung von Ausbildungswerkstätten

Auch die anderen Workshops präsentierten ihre Ergebnisse. So war eine der Hauptforderung des Workshops Frühkindliche Bildung:

- Kostenlose Kita und Kindergartenplätze
- Senkung des Betreungsschlüssel auf 1:8
- Ausbau der Kindergärten zur Kind- Erlternzentren.

Beim dem Workshop Schule lagen die Hauptforderungen vor allem auf

- Einem längeren gemeinsamen Lernen
- Gesamtschule
- Mehr Demokratie (Stärkung der SMV)

Nach dem Abendessen stand der Film „Treibhäuser der Zukunft“ auf dem Programm. Dieser zeigte verschiedene Modelle von Gesamtschulen welche schon im neoliberalen Schulsystem eingerichtet wurde. Anschließend gab es eine Teils kritische Diskussion über den Film. An dieser sich auch Steve Schmidt beteiligt, welcher von seiner Schulzeit an einer Gesamtschule berichten konnte und die anwesenden Genossinnen und Genossen zum Besuch dieser Schule einlud. Danach stürzten sich die Jusos in das Karlsruher Nachtleben. Bei nächtlichen Diskussionen und Zeit zum Austausch zwischen den einzelnen Kreisverbänden fanden einige Jusos erst in den führen Morgenstunden den Rückweg in die Jugendherberge.

Nach dem Frühstück wurde uns der „Markt der Möglichkeiten“, dieser beinhaltete die Vorstellung der verschiedenen Wahlkampfmodelle von Landtagsfraktion und Juso Landesverband. Mit der Kampanie „Bildung kann was“ Anschließen wurde uns erklärt wie richtig Wahlkampf gemacht wird. So erzählte uns der Referent, dass die Wähler das Wahlprogramm kaum interessiert 15%. Das Hauptaugenmerk der Wähler liegt auf der Partei (35%) und der Person (50%). Zum Abschluss wurden noch verschiedene Wahlkampfaktionen geplant und Ideen für die Bustour gesammelt.

 

- Zum Seitenanfang.