02.09.2012 in Arbeitsgemeinschaften

Es lohnt sich zu kämpfen - JGR-Wahl und offene Jugendarbeit in Bad Mergentheim

 

Trotz Sommerpause trafen sich die Jusos Bad Mergentheim zu ihrem Stammtisch. Das erste Thema, dem sie sich widmeten, war die letzte Jugendgemeinderatswahl vom Mai, bei der aufgrund der zu geringen Wahlbeteiligung zum ersten Mal seit vielen Jahren kein neuer Jugendgemeinderat gebildet wurde.

Auch wenn die Jusos sich mit einem Appell an die Jugendlichen der Region wenden und sie an ihre eigene Verantwortung erinnern wollen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, müssen ihrer Meinung nach auch Versäumnisse von anderer Seite angesprochen werden: "Eines der größten Probleme bei dieser Wahl ist, und war auch meistens früher so, dass sie viel zu schlecht kommuniziert wird", so Jonas Heilmann, Vorsitzender der Jusos Main-Tauber.

"Viele Jugendlichen wissen weder, wann die Wahl stattfindet, noch, was der Jugendgemeinderat eigentlich tut. An dieser Stelle muss nicht nur er selber ansetzen, um sich und seine Belange zu kommunizieren, auch sollten die Schulen in Verantwortung genommen werden, verstärkt auf diese Wahl hinzuweisen und die Jugendlichen über ihre Rechte aufzuklären". ...

10.06.2012 in Kreisverband

Jonas Heilmann zum neuen Vorsitzenden gewählt

 

Die Jusos im Main-Tauber-Kreis haben einen neuen Vorsitzenden. Jonas Heilmann, bislang stellvertretender Kreisvorsitzender, wurde gewählt.

Jonas Heilmann ist der neue Kreisvorsitzende der SPD-Jugend im Main-Tauber-Kreis. Der Bad Mergentheimer Juso übernimmt das Amt von Frederick Wunderle, der nach 13 Monaten aus beruflichen Gründen zurücktrat. Heilmann, der bereits zuvor stellvertretender Kreisvorsitzender war, dankte Wunderle für die "engagierte und erstklassige Arbeit". ...

12.04.2012 in Kommunalpolitik

Jusos schlagen "Runden Tisch" fürs Jugendhaus vor.

 

Da in den vergangenen Tagen mit zwei Leserbriefbeiträgen auf unseren Artikel vom 4. April reagiert wurde, möchten wir als Jusos nun nochmals Stellung beziehen. Auf den trotzigen Grundton in Andreas Lehrs Leserbrief und die meisten der darin erhobenen Vorwürfe wollen wir gar nicht eingehen, da dies der weiteren Diskussion nicht zuträglich wäre. Dem schäbigen Versuch von Andreas Lehr und Lukas Götzelmann, das Jugendhaus gegen die Jugendclubs in den Ortsteilen auszuspielen und die Jusos als Gegner der letzteren darzustellen, möchten wir allerdings mit Entschiedenheit entgegen treten.

In unserem Artikel steht nichts von "unkontrolliertem Alkoholkonsum" in den Jugendräumen, wie Götzelmann behauptet. Auch belegen wir diese generell nicht mit einem "negativen Image" (Zitat Lehr). Wir haben lediglich auf die Tatsache hingewiesen, dass in den Jugendräumen Alkohol konsumiert werden darf - wogegen wir nichts einzuwenden haben -, während dies im Jugendhaus nicht erlaubt ist. Die Möglichkeit, das eine oder andere Bier zu trinken, scheint doch aber - hier brauchen wir alle uns nichts vorzumachen - ein nicht unerheblicher Faktor zu sein, wenn es darum geht, wie beziehungsweise wo junge Menschen ihre Abende verbringen. Damit sollte man es nun jedoch auch bewenden lassen und diesen Punkt nicht weiter strapazieren. Ohnehin ging es der JU-Prominenz hier mutmaßlich nur um ein Ablenkungsmanöver.

Abgesehen davon, dass wir glauben, dass die Jugendclubkultur, die in kleineren Ortschaften wohl auch deshalb stark ausgeprägt ist, weil sich die dortige Jugend praktisch ohne Ausnahme persönlich kennt, sich nicht auf die Kernstadt übertragen lässt, geht es doch nicht um ein Entweder-oder. Sowohl die selbstverwalteten Jugendräume in den Teilorten als auch die offene Jugendarbeit im städtischen Jugendhaus haben ihre Berechtigung und ihren Nutzen. ...

12.04.2012 in Landespolitik

Jusos und GEW: Gemeinsame Ziele in der Bildungspolitik

 

Bildungspolitisch auf einer Wellenlänge sind die Jusos mit der GEW. Das zeigte sich bei einem Gespräch mit Vertreterinnen der Bildungsgewerkschaft.

Der Juso-Kreisverband Main-Tauber sucht weiter das Gespräch und die Zusammenarbeit mit den DGB-Gewerkschaften. Gemeinsam mit Vertreterinnen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) diskutierten die Jusos die Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung.

Dabei bekräftigten Jusos und GEW ihre Gemeinsamkeiten in zentralen Fragen der Bildungspolitik. Beide Organisationen begrüßen die Reformvorhaben des sozialdemokratisch geführten Kultusministeriums, unter anderem die Verankerung der Gemeinschaftsschule im Schulgesetz, die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung sowie der Studiengebühren und den Finanzpakt mit den Kommunen zum Ausbau der Kleinkindbetreuung im Land.

12.04.2012 in Kommunalpolitik

Jusos verteidigen die offene Jugendarbeit

 

Die Diskussion um die Zukunft des Jugendhauses Marabu bringt den SPD-Nachwuchs auf den Plan. Die Jusos fordern den Erhalt der offenen Jugendarbeit und erwarten ein Bekenntnis von OB Udo Glatthaar.

Bei ihrem Treffen beschäftigte sich die Juso-AG Bad Mergentheim mit der Zukunft des städtischen Jugendhauses "Marabu". Anlass dafür war, dass die Information die Runde machte, wonach eine kürzlich zustande gekommene Empfehlung des Gemeinderats-Verwaltungsausschusses die Mittelstreichung für die offene Jugendarbeit im Jugendhaus und damit dessen faktisches Ende vorsehe und dass es noch im April zu einem Beschluss hierüber im Gemeinderat kommen solle.

Die Jusos sind sich sicher: Einzelne Hardliner in der CDU-Fraktion forcieren offenbar ihre Anstrengungen, sich der offenen Jugendarbeit in Bad Mergentheim zu entledigen und damit ihre seit langer Zeit bestehende, ideologisch fundierte Gegnerschaft gegen das Jugendhaus zum Erfolg zu führen. "Dass hier heimlich, still und leise, ohne jede öffentliche Diskussion, eine Entscheidung von solcher Bedeutung vorbereitet wird, ist eine Frechheit", so der Sprecher der Juso-AG, Frederick Wunderle. Bekannt sei den Jusos auch, dass die Junge Union bereits vor Jahren die Absicht gehabt habe, das Jugendhaus zu einer Art Vereinsgebäude umzuwidmen. Die Bad Mergentheimer Jungsozialisten möchten angesichts der jüngsten Vorgänge nochmals in aller Deutlichkeit klarmachen, dass sie sich gegen eine Schließung beziehungsweise Umfunktionierung des Jugendhauses in eine Art Vereinsheim und für die Fortführung der offenen Jugendarbeit aussprechen, heißt es in einer Presseerklärung der Jusos.